
Video ist aus der Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken.
Doch genau hier entsteht oft Verwirrung. Imagefilm, Recruitingfilm, Social Video – alles klingt sinnvoll, alles scheint wichtig. Am Ende bleibt häufig die Frage: Welches Video brauchen wir eigentlich wirklich?
Die kurze Antwort lautet: Nicht jedes Unternehmen braucht alles.
Die richtige Antwort ist strategischer.
Viele Unternehmen starten mit einem Video, weil „man das heute so macht“.
Ein schönes Bild, eine starke Kamera, ein paar emotionale Szenen – fertig.
Das Problem: Ohne klare Zielsetzung verpufft die Wirkung.
Ein Video ist kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug. Und wie bei jedem Werkzeug entscheidet der Einsatzzweck darüber, welches das richtige ist.
Der Imagefilm ist das Fundament.
Er beantwortet nicht die Frage, was ein Unternehmen macht, sondern wofür es steht.
Ein guter Imagefilm zeigt:
Haltung und Werte
Unternehmenskultur
Anspruch und Persönlichkeit
das Gefühl hinter der Marke
Er ist ideal für:
Website und Startseite
Präsentationen
Messen und Events
langfristige Markenarbeit
Wichtig: Ein Imagefilm muss nicht alles erklären. Er soll Vertrauen schaffen und ein klares Bild im Kopf hinterlassen.
Recruitingfilme sprechen nicht Kunden an, sondern Menschen.
Menschen, die sich fragen: Passe ich hierher?
Ein Recruitingfilm zeigt:
echte Mitarbeitende
Arbeitsalltag und Atmosphäre
Erwartungen und Möglichkeiten
Kultur statt Benefits
Er funktioniert besonders gut für:
Karriereseiten
Social Recruiting Kampagnen
Jobportale und Landingpages
Der größte Fehler: Recruitingfilme wie Imagefilme zu inszenieren.
Bewerber suchen keine Hochglanzmarke, sondern Ehrlichkeit und Orientierung.
Social Videos sind kurz, direkt und auf Wirkung ausgelegt.
Sie erklären nicht – sie stoppen Scrollbewegungen.
Typische Merkmale:
wenige Sekunden Länge
klare Botschaft
schnelle Bildwechsel
oft hochkant produziert
Social Videos eignen sich für:
Social Media Kampagnen
Recruiting Ads
Performance Marketing
Reichweitenaufbau
Sie sind kein Ersatz für Image- oder Recruitingfilme, sondern deren Verlängerung in den Alltag der Zielgruppe.
Die entscheidende Frage lautet nicht: Welches Video ist das beste?
Sondern: Welches Video unterstützt unser Ziel?
In der Praxis bewährt sich oft diese Reihenfolge:
Imagefilm als strategische Basis
Recruitingfilm zur gezielten Mitarbeitergewinnung
Social Videos zur Reichweite und Aktivierung
Nicht alles auf einmal. Sondern Schritt für Schritt, sinnvoll kombiniert.
Ein starkes Video entsteht nicht durch Technik, sondern durch Klarheit.
Wer Zielgruppe, Botschaft und Einsatz kennt, trifft bessere Entscheidungen – unabhängig vom Format.
Deshalb beginnt gute Videoproduktion nicht mit der Kamera, sondern mit Fragen:
Wen wollen wir erreichen?
Was sollen Menschen fühlen oder tun?
Wo wird das Video eingesetzt?
Erst dann entscheidet sich, ob es ein Imagefilm, ein Recruitingfilm oder ein Social Video wird.
Unternehmen brauchen nicht möglichst viele Videos.
Sie brauchen die richtigen.
Ein Imagefilm schafft Vertrauen.
Ein Recruitingfilm zieht passende Menschen an.
Social Videos sorgen für Aufmerksamkeit.
Wer diese Formate strategisch einsetzt, macht Video nicht zum Kostenpunkt – sondern zum Wachstumstreiber.
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